Hello, liebe Ladies und hier kommt der zweite Teil der wirklich erschütternden Wahrheit über uns Frauen und WARUM wir die Männer nicht in Ruhe lassen.

Erst einmal zurück zu Carry Bradshaw. Meine Lieblings-Autorin macht genauso Drama, wie alle anderen Frauen, sie ist eine ganz normale Frau, warum also auch nicht.

Wie ging es denn nun weiter mit Carry und Big, nachdem sie das erste Mal total dramatisch kurz vor dem Abflug in den gemeinsamen Urlaub ringend mit sich, dem Leben und dem großen Ganzen Schluss gemacht hatte, weil Big ihr zu wenig Zugeständnisse gemacht habe?

Du wirst lachen, nein, wenn du eine Frau bist wirst du es wisse. Carry und Big hatten nach einer Weile wieder Kontakt und wie das mit großen, die Seele erschütternden Lieben nun einmal ist, kamen sie wieder zusammen. Denn die Trennung war ja künstlich von ihr herbeigeführt worden. Natürlich war sie nicht echt. Ich finde dieses Beispiel, auch wenn es nur im Film ist, so dermaßen plakativ und gut, da es eins zu eins zeigt, wie es im realen Leben läuft in der Liebe zwischen Mann und Frau.

Sie kamen wieder zusammen und fanden sich eng umschlungen tanzend auf der Tanzfläche eines Soul-Clubs. Carry schwelgte in Erinnerung und sagte:

„Wir sind also wieder zusammen?“

Und Mr Big daraufhin: „Wenn du das sagst, Kleines!“

Und Carry: „Warum haben Wir Schluss gemacht?“

(Er hat nicht Schluss gemacht, das war sie – so verdreht ist die Wahrhenhmung bei uns Frauen oft …)

Er sagt: „Na ja, du hast mich mit gepackten Koffern vor dem Urlaub nach St. Bart vor deinem Haus stehen lassen!“

Erstmal Pause.

Jetzt müsst ihr euch nämlich setzen, liebe Frauen, denn was Carry jetzt sagt, enthüllt die GANZE Wahrheit über uns!

Sie sagt:

„DU HAST NICHT DAS GESAGT, WAS ICH HÖREN WOLLTE!“

Säuselt sie verliebt in sein Ohr und ich dachte mir platzt gleich der Arsch. Ohne Scheiß. Ich habe diese Serie schon tausend Mal gesehen, mindestens ich kenne auch jede Zeile, aber mir ist nie aufgefallen, dass Carry da echt einen Zirkus abspult, der Seinesgleichen sucht. Vor allem verheimlicht sie ihren Freundinnen, dass sie wieder mit Mr Big zusammen ist, da er ja sooooo ein „Schwein“ gewesen sei…

Leute, das ist einfach nur hardcore-bekloppt. Vollklatsche!

Aber, und ich stimme vollkommen zu:

Ja, schuldig im Sinne der Anklage! Ob ich so was kenne? Ja, und ob, das habe ich persönlich erfunden, glaub es mir!

SO, erstmal tief atmen. Das ist schon wirklich der Hammer, stimmt’s oder hab ich rech?  Und liebe Männer, falls ihr mitlest, seid bitte milde mit uns. Wir leiden da an geistiger Verwirrung, wir machen das nicht mit Absicht. Also die meisten von uns nicht. 

Die Frau versucht also immer dem Mann noch mehr aus den Rippen zu leiern, als er ohnehin schon gibt. Warum macht die das? Warum sind Frauen nicht zufrieden, gerade am Anfang einer Beziehung. Warum haben die so schnell auch Angst, sich weiter einzulassen und verlangen vom Mann die Sicherheit und ständige Beweise? Warum werden wir so schnell auch demoralisiert von uns selbst in der Wahl des Mannes?

Noch ein Punkt ist der, dass Frauen das nur bei starken Männern machen!

Eine Frau die das nicht von dir einfordert, die kein Drama macht bei dir, die nicht unsicher wird dir gegenüber, die nicht schwach und unsicher wird in deiner Gegenwart beweist, dass du nicht stark bist. Frauen machen das nur bei sehr starken, autonomen Männern. Und das Paradoxe ist hier: Sie wollen die Stärke und gleichzeitig sind sie konfrontiert damit, dass der Mann diese gegen sie einsetzen könnte bzw. gehen kann. Wir kommen hier mit der Doppelnatur der Frau in Kontakt. Auch ein Grund warum Frauen den Mann unterwerfen wollen und gleichzeitig hoffen, dass das niemals geschieht. Sie leiden und schreien und klagen an, dass es nicht geht, aber wehe sie schaffen es, wehe sie schaffen den Mann zu kontrollieren, dann ist der sofort Mause-tot für die.

Worum geht es dabei im Kern genau?

Das Thema ist die Unsicherheit der Frau., wenn sie liebt.

Wenn sie sich sexuell geöffnet, wenn sie sich GANZ gegeben hat. Dann geht das Theater los. Wir sprechen hier nicht von Affäre oder mal Ausflugs-Sex mit irgendwem, wir sprechen von Bindung. Eine feste Bindung, die sich aufgebaut hat zwischen einem Mann und einer Frau, die sich über einen längeren Zeitraum intim begegnet sind. Keine Freundschaft plus und so einen Schwachsinn, ich meine echte Nähe, Herzoffenheit, Intimität. Das sind die Zutaten für eine Bindung. Körperliche Nähe und hohe Emotionalität, das Teilen von intimen Momenten, vom Offenbaren der eigenen Bedürfnisse und Sehnsüchte in Verbindung mit leidenschaftlicher Körperlichkeit. Dann sprechen wir von Bindung im klassischen Sinne.  Und nur diese Kombi reaktiviert in uns das, was man Bindungssystem nennt. Dazu gleich später mehr. Es ist wichtig, merkt es euch schon einmal!

Und jetzt zu meiner Antwort, die mehrere Ebenen hat:

Ebene 1: Evolutionspsychologie

Frauen riskieren mehr beim Sex. Das ist ein Fakt.

Sie setzen mehr ein. Sie haben mehr Risiko bei der ganzen Sache. Sie könnten ungewollt schwanger werden zum Beispiel und dann alleine dastehen. Das zieht einen Rattenschwanz an weiteren Herausforderungen mit sich.

Zudem sind sie körperlich unterlegen, schwächer, sie liefern sich mehr Gefahren aus, wenn sie sich näher einlassen, den Mann näher an sich heranlassen. Deshalb wollen die so sicher sein beim Mann, wie es eben nur geht und das auch permanent einfordern. Und sein emotionales Terrain abklappern. Am besten ihn an die Leine nehmen…

Stellen wir es uns so vor: Wir leben alle noch in Höhlen, draußen ist es sau-gefährlich, ich als Frau kann alleine kaum bis gar nicht überleben, weil ich viel schwächer bin als ein Mann und dann kommt da einer und der gefällt mir. Den lasse ich mit in meine Höhle, der zeigt dass er vertrauenswürdig ist, sonst würde ich ihn nicht mitnehmen und dann legt der mich aufs Kreuz. Am Feuer. Denn das ist Natur und das ist gut und schön und wollen wir so. Aber, ich als Frau gehe ein Risiko ein dabei. Er könnte mich verletzen, mich ausbeuten sexuell, mir meine Sachen klauen, mich umbringen in dieser misslichen Lage (ich unten er oben) er könnte seine Freunde über mich drüber rutschen lassen und er könnte gleich wieder abhauen, wenn wir fertig sind. Wir brauchten die Männer also zum Überleben und tun es auch heute noch. Das bringt uns in die alte Lage, den Mann festzuhalten, ihn abzuchecken. Das macht sogar unser ganzer Körper. Unser Körper ist so auf das Festhalten eingestellt, wenn der Mann uns wirklich gefällt, dann zieht sogar unser Schoß den Mann hinein und hält fest, bis er wieder freigegeben wird. Wenn du eine wache, entpanzerte, das heißt empfindsame Yoni hast, kann man das beobachten. (Kann man auch trainieren, keine Sorge – Text dazu kommt noch) Das weibliche System hält den Mann fest. Das läuft ganz archaisch ab. Wir haben gespeichert: Mann nah und intim ergo Mann darf nicht mehr weg. So einfach ist das auf der Ebene.

Ebene 2: Emotionale und psychische Reife

 Ich habe es oben schon angedeutet, das was da ganz entscheidend ist bei der Frau ist das Vermögen zu vertrauen. Sie muss sich selbst vertrauen, dass es gut ist was sie will, also in ihre eigenen Bedürfnisse und ihre eigenes Urteilsvermögen, in ihren Selbstwert und sie muss dem Mann vertrauen können. Sie muss sich, um erfüllenden nahen und nährenden Sex zu haben mit dem Mann fallen lassen können und das setzt Vertrauen und Sicherheit in sich selbst und in den Mann voraus. Es setzt eine emotionale Bindung voraus. Das ist unumgänglich. Deshalb betone ich es in vielen Texten von mir so:

Schlagt euch diesen beziehungsgestörten Mythos aus dem Kopf, dass wirklich tiefer, transformierender und naher Sex mit tiefem Gefühl in Verbundenheit und. Ekstase ohne Bindung möglich sei. Geiler Sex ist mit vielen möglich. Tiefer und nährender Sex nur mit Wenigen aus diesem Grund! Feiner aber großer Unterschied. Alle Swinger also bitte weg-lesen, darum geht’s hier ganz und gar nicht.

Sich entspannen, sich fallen lassen, keine Angst haben, fließen und weich sein, das gehört zu erfüllter Sexualität dazu und ohne dem ist auch kein Orgasmus möglich bei uns Frauen. Die Frau kann keine Lust empfinden, wenn sie nicht entspannt ist. Um zu entspannen muss sie sich sicher fühlen in sich und beim Partner. Vertrauen ist also etwas ganz Wichtiges. Dazu bedarf es der psychischen Reife der Frau das zu können, ist die Frau sehr unsicher in sich kann sie das nicht und schriebt viel dem Mann zu. Noch mal. Ich rede hier nicht vom schnellen Sex mit irgendwem, ich schreibe vom Sex mit Bindung. Beim schnellen Fick mit XY ist das alles weitgehend egal. Da geht’s auch nicht drum, sondern genau um das Gegenteil, man findet die NICHT-Bindung oder die Distanz geil, auch vollkommen in Ordnung so ist aber ein anderes Thema. Ich will das aber sehr gut abgegrenzt wissen was ich hier meine, denn nur in uns nahen Beziehungen kommen wir in Schlamassel!

Die emotionale und psychische Reife der Frau macht einen besonderen Aspekt aus: Sie muss die Unsicherheit aushalten, die der Mann bei ihr erzeugt. Es gehört immer Unsicherheit dazu, wenn man nicht wie eine Symbiose eins zu eins verschmolzen ist. Der Paar-Therapeut Dr. David Schnarch sagt auch, dass je reifer ein Mensch, je reifer die Beziehung, desto mehr Angst-Toleranz ist vorhanden. Ein Mensch der in sich ruht in sich weiß, dass er liebenswert und gewollt ist muss sich nicht am anderen festklammern, um diese Sicherheit zu bekommen. Das Ding ist aber, je unsicherer wir sind, desto mehr neigen wir dazu die Sicherheit vom anderen einzufordern. Je weniger wir uns in uns selbst beheimatet fühlen, desto mehr Angst haben wir in Beziehungen.

Und da kommen wir zur nächsten Ebene.

Ebene 3: Bindungssystem

Ein Mensch hat aufgrund seiner frühen Erfahrungen in der Kindheit eine Art Bindungs-Matrix verinnerlicht. Sie ist ganz tief auf psycho-somatischer also auf emotional-körperlicher Ebene gespeichert. Sie prägt, wie wir Beziehungen wahrnehmen. Sie bestimmt, ob wir uns. willkommen fühlen beim anderen. Sie bestimmt, ob wir schnell vertrauen fassen oder skeptisch sind. Sie ist es, die unsere Bedürfnisse nach Autonomie und Freiheit bestimmt, die ganz individuell sind. Die sagt, wann wir zum anderen hin und wann wir wieder weg wollen. Oder auch, ob wir uns im anderen verlieren. Sie ist aktiviert, wenn wir tief lieben. Das Problem ist, dass das erste Bindungssystem von den meisten von uns nicht Bombensicher ist. Die meisten Menschen sind nicht sicher gebunden gewesen als Kind. Für sie ist Beziehung etwas Schwieriges, etwas Unabwägbares, nicht zu kontrollierendes. Unsicher vermeidende Menschen versuchen viel Kontrolle auszuüben in Beziehungen. Sie sind sehr ängstlich und müssen den anderen entweder schnell vereinnahmen oder sich schnell zurückziehen, um sich nicht vereinnahmen zu lassen. Jetzt mal überspitzt gesagt. Unsicher vermeidende Menschen sind ambivalent. Sie wollen die Bindung, fürchten sie aber auch, weil sie früh erlebt haben, dass das was von der Mutter kommt nicht nur gut oder zu wenig war. Deshalb schützen sie sich auch viel oder greifen panisch nach der Beziehung. Es gibt noch drei weitere Bindungstypen oder Bindungs-Modi, die aus der modernen Bindungs-Forschung von Ainsworth und Bowlby stammen, aber das führt jetzt zu weit. Aber es ist wichtig zu wissen: So wie du. Bindung erlebt hast als Kind, lebst du sie als Erwachsener. Das ist mit Bindungssystem gemeint.

Ebene 4: Die Vater – Wunde

Das Verhältnis zum Vater ist für uns Frauen eminent wichtig, da es unsere spätere Beziehungsfähigkeit zum Mann prägt. Das heißt, wenn der Vater sich wohlwollend und liebevoll schützend dem kleinen Mädchen zugewandt hat, speichert das Bindungssystem des Mädchens: „Männer sind liebevoll und man kann ihnen vertrauen. Es ist gut liebevolle Zuwendung von einem Mann zu bekommen“.

Haben wir das nicht erlebt – und das geht den meisten so – haben wir u.a. gespeichert:

„Männer sind scheiße, die wollen nur das eine, die sind immer weg, bei denen muss man Angst haben, dass sie plötzlich gehen“ usw. Wir übernehmen natürlich auch die Haltung unserer Mutter, gegenüber dem Vater, die sie uns subtil mitgegeben hat. So.

Und nun stehen wir da!  Mit einem abwesenden Vater, der kaum bis nie für uns emotional oder körperlich präsent war, uns nie liebevoll in den Arm oder auf den Schoß nahm, verbal oder körperlich vielleicht aggressiv gegen uns war, der seine Liebe nicht zeigen konnte, bei dem wir nie gelernt haben einem Mann zu vertrauen. Papa war oft nicht da, Papa war arbeiten, Papa war bei der Affäre, hat Mutter vielleicht schlecht behandelt, war kein zuverlässiger Vater und Ehemann und das alles kriegt das kleine Mädchen mit und speichert es in ihrem Selbstwert. Es lernt, dass ein Mann Gefahr, zumindest aber nicht sicher ist. Ich überspitze das mit Absicht hier. Die Bindung zu meinem Vater war sehr leidvoll. Mein Vater konnte nie zeigen, dass er mich liebt. Ich fühlte mich sehr ungewollt von ihm schon als kleines Mädchen, dabei war ich ein totales Papa-Kind. Was bleibt zurück, wächst man so auf? Die ungeheilte tiefe tiefe Sehnsucht nach dem Vater. Ein Ur-Schmerz der das ganze Leben lang stumm schreit Nach der Stärke des Vaters, seinem Schutz, seiner Anerkennung und bedingungslosen Liebe. Das, liebe Frauen ist ganz kurz gefasst, die Vater-Wunde die wir alle mit uns herumtragen und es ist wirklich traurig und tragisch. Denn diese Wunde bleibt ein Leben lang. Sie kann nicht wieder gefüllt, dafür aber geheilt werden, wenn wir das wollen. Das liegt aber an uns selbst.

Was macht so was nun, sind wir Frauen mit dieser Wunde unterwegs? Wir projizieren ab einem gewissen Punkt all unser Sehnen auf den erwachsenen Partner oder Mann. Er soll unsere kindlichen Bedürfnisse nach Sicherheit, Selbstwert, Halt und Stabilität über die Maße beantworten, doch das kann er nicht. Das kann niemand. Und so kämpfen wir um die Liebe des Mannes, wie damals als kleine Mädchen. Wir kämpfen um das gesehen werden, wir kämpfen um seien Gunst und merken gar nicht, dass wir es nicht brauchen. Ein Mann der uns liebt, liebt uns, das müssen wir nicht einfordern, ständig darum ringen oder um Beweise betteln. Doch die ungeheilte Vater-Wunde in uns tut dies, ist sie aktiviert. Und sie ist ganz normal, liebe Frauen. Sie ist so normal wie alles was wir mitbringen. Es ist nur einmal wichtig zu sehen warum wir so ein Drama machen. Wir haben Angst in nahen Beziehungen. Wir haben schreckliche Angst. Aber diese Angst gilt unserem Vater, nicht dem erwachsenen Mann, der da vor uns steht. Das Unterbewusstsein ist tief und ein kleines Teufelchen, denn es zeigt sich unberechenbar, wenn wir am wenigsten damit rechnen. Unser verletzter Anteil kommt dann meist noch viel mehr zum Tragen, wenn wir unstabil und nicht in unserer Kraft sind.

Das ist einmal soweit die Ausführung, warum es nie genug ist. Und schrecklicherweise entsteht daraus das, was man Beziehungsangst nennt. Und dummerweise haben die Männer eine äquivalente Wunde, die der Mutter gilt. Sie schützen sich meist maximal vor Kontroll-Versuche der Partnerin, sind im Herzen so stark verpanzert und geschützt, weil sie viel Ablehnung für das eigene Jungen-Dasein, ihre männliche Aggression und ihre Bedürfnisse erfahren haben.

Und so steht man sich also gegenüber, wenn man erwachsen ist. Mit einem riesengroßen Rucksack an Wunden. Männer wie Frauen, sie betreffen uns beide und stoßen das im anderen an, was tiefste Wunde ist. Und so ist es ein Lernen für beide Seiten. Die Frauen müssen ablassen vom Mann und sich selbst und ihren Selbstwert heilen, die Männer müssen sich öffnen lernen für ihre verletzte kindliche Seite, ihr verpanzertes Herz aufweichen lernen gegenüber der Frau ohne Angst vor Vereinnahmung und Kontrollverlust. Es ist nur zu schaffen, wenn jeder für sich diese Wunden heilt. Jeder für sich nach dieser Heilung sucht und zwar NICHT beim anderen Geschlecht, nicht darin wieder schnell in die nächste Beziehung zu hüpfen, die bedürftige Nabelschnur bei der nächsten reinzustecken. Es geht immer um Heilung. Und aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen, dass es ein sehr langer Weg ist. Unsere Beziehungen helfen uns dabei. Gerade und solche Beziehungen, die uns schrecklich herausfordern, sind genau der Nährboden dafür ( so lange sie nicht toxisch sind). Und ich wünsche mir, dass wir irgendwann einmal einander verzeihen werden im Kollektiv, sich Männer wie Frauen ohne Kampflinie gegenüberstehen, die Rüstung abnehmen, sich ansehen und aufeinander zu gehen, um sich stellvertretend für alle Generationen vor uns zu vergeben, dass wir uns so übel weh getan und missbraucht haben all die Zeit. Bitte macht euch auf den Weg. Männer, geht in eure Männer-Gemeinschaft, haltet euch, kämpft und streitet miteinander, weint und lacht miteinander, seid miteinander und befreit euren göttlichen männlichen Shiva-Kern. Und ihr lieben Frauen, geht in eure Kreise in denen ihr zu dem werdet was ihr, was wir alle sind. Strahlend schöne und wirklich wunderbar, starke und absolut liebevolle Wesen. Die jeder Zeit in sich selbst gehalten und vollkommen in Sicherheit geborgen sind.

Göttinnen eben 🙂 

Alles Liebe

Deine Amanda Lears

3 Gedanken zu “I can’t get no oder auch: Warum kriegen wir Frauen nie genug? – Part 2

  1. Einem Tanz auf der Klinge des Skalpells gleich sind deine Zeilen. Manche Menschen schneiden sich dabei ins eigene Fleisch, andere tanzen auf nicht verletzender Klinge sehr geschmeidig gemeinsam. Die Aspekte NäheDistanzProb und inneres, reifes und spielendes Kind kommen mir zusätzlich in den Sinn. Bin sehr gespannt auf deine Fortsetzung

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